Behandlungskosten

Garant für die Ausübung „klassischer“, „reiner“, oder „genuiner“ Homöopathie waren über lange Jahre in der Regel nur die privatärztlichen Homöopathie-Praxen.

Mittlerweile ist der allgemein gute Ruf der Homöopathie für diverse Krankenkassen interessant geworden, es kam zu Sonderverträgen mit Kassen-Praxen, die den dann Titel auf dem Schild anzeigen dürfen und wo nun versucht wird im zeitlich engen kassenärztlichen Rahmen Homöopathie zu praktizieren.

Homöopathie erfordert im Anschluss an die ohnehin vieljährige ärztliche Ausbildung eine lange Ausbildungszeit. Da zudem jede einzelne Behandlung an individuellen Symptomen ausgerichtet sein muss, ist somit verglichen mit anderen arzneilichen Behandlungsmethoden ein erheblich größeres Engagement erforderlich, der Verdienst ist meist völlig unangemessen gering.

Natürlich habe ich im Zusammenhang mit meiner Praxisneugründung 2013 erwogen, meinen einstmaligen Vertrag als Kassenarzt wiederzubeleben, den ich zwanzig Jahre zuvor zugunsten der Tätigkeit in unserer damals großen „Gemeinschaftspraxis Homöopathie“ (wir gründeten sie 1993 zu siebt) aufgegeben hatte. Doch ausreichend Zeit ist unabdingbare Voraussetzung für die Symptomenerhebung in der Homöopathie! Die aber hätte ich nicht als Kassenarzt, und so werde ich auch zukünftig privatärztlich praktizieren bzw. abrechnen müssen:

Alle meine Patienten erhalten Rechnungen entsprechend der gesetzlichen (d.h. von Bundestag/Bundesrat beschlossenen) Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), welche von privaten Krankenversicherungen sowie Beihilfestellen in der Regel ebenso selbstverständlich anerkannt wird wie von privaten Zusatzversicherungen der gesetzlich krankenversicherten Patienten, doch nehmen Privatpatienten bitte in Kauf, dass v.a. die sogenannten Beihilfestellen entsprechend eigener Regeln gelegentlich Teilbeträge nicht zu erstatten bereit sind und somit privat übernommen werden müssen.

Patienten, die nicht privat versichert sind, die also Beiträge zur Krankenversicherung zahlen, deren Rechnungen aber von keiner Versicherung übernommen werden, erhalten in Praxen privatärztlich liquidierender Homöopathen bisweilen Kostenermäßigungen. Entsprechend einkommensorientiert rechne auch ich mit meinen Patienten ab – fast 70 % von ihnen sind gesetzlich versichert.

Wichtige Grundlage für die Berechnungen ist mein jeweils zu leistender Zeitaufwand, somit liegt eine patientenseitige Vorbereitung auf Folgekonsultationen in Form von Aufzeichnungen über den Verlauf der Beschwerden und Symptome nach der Einnahme eines Arzneimittels auch im finanziellen Interesse von Patienten. Patienten können einen wichtigen, den Heilungsverlauf bzw. die Behandlungsdauer deutlich verkürzenden und damit auch kostenersparenden Beitrag zur homöopathischen Behandlung leisten, indem sie selbst und ihre Angehörigen (bei Tieren deren Halter) den Reaktions- und Heilungsverlauf beobachten und entsprechende Beobachtungen schriftlich festhalten, da derartige Angaben sehr wichtige, fast unerlässliche Informationen für die Behandlung sind.

Die Gebührensätze der gesetzlichen privatärztlichen GOÄ wurden übrigens, ganz anders als die kassenärztlichen Gebührensätze, seit etwa 25 Jahren (!) nicht den allgemeinen Preissteigerungen angepasst.

Zur Einschätzung der Kosten empfehle ich mein Angebot eines unverbindlichen kostenfreien, bitte vorab terminlich zu vereinbarendem Informationsgespräches wahrzunehmen.

Ein paar wichtige Klärungen häufiger Missverständnisse

Eine Behandlung kann nicht helfen, wenn…

Eine Behandlung sollte helfen…

Behandlungsdauer

Beurteilungen, Zitate, Zahlen, humoristisches

Manifest zur Situation der Homöopathie

Internat. Diskussion um die Grundlagen der Homöopathie